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Chronologische Zeitabläufe des Desasters

Erkenntnisstand Februar 2004

Dokumente belegen, daß der Konzern bis zu jener unglückseligen Geschichte mit dem Grundstück Chemnitzer Straße 9-11 in Penig/Sachsen sowohl einen tadellosen Ruf, als auch wirtschaftliches Prestige hatte. Was sich dann anschloß, ist wohl mit einfachen Worten kaum zu beschreiben. Aus einem Streitgegenstand im Objektumfang von wenigen Quadratmetern ist ein republiksweiter Skandal geworden, der 170 Arbeits- und gut 10 Ausbildungsplätze gekostet und einen 3-stelligen Millionen-€-Schaden nach sich gezogen hat.

Ende der 90-er Jahre:

Datum Verhalten
der Stadt Penig der Sparkasse
01.09.97 Abschluß Kaufvertrag  
06.03.99

Beginn der Streitigkeiten wegen falscher und zu großer Vermessung Flurstück 108/10

 

21.08.99   Bewilligung des KFW Darlehens über 2 Mio. DM

Ende 99 keine Einigung wg. Vermessung und Änderung der Grundstücksgrenzen in Sicht. Kaufvertrag mit Kd. Netzel läuft Gefahr zu platzen wg. Nichterfüllung 28.12.99: Kunde Netzel zahlt Kaufpreisanzahlung über 622 TDM an!
Das Jahr 2000
04.01.00   Sparkasse Singen bemerkt wg. falscher Vermessung des Grundstückes Chemnitzer Str. 9-11 Liquiditätsengpaß, weil Kaufpreis nicht umgebucht werden kann! (MaBV-Bindung)
08.03.00 Insolvenzanmeldung HMK-Sanierungsbau
23.03.00   Besprechung in Sparkasse Singen wegen Irrsinn der Stadt Penig wg. falscher Vermessung. Lösung in Sicht
28.04.00 letzte Besprechung mit Herrn BM Eulenberger unter Zeugen wegen fehlender Zufahrt und falscher Vermessung mit Schaderersatzandrohung in Millionenhöhe  
29.04.00 Anmeldung HMK-Bausanierung als Auffanggesellschaft
  Seit 29.04.00 warten alle Banken auf die Gläubigerversammlung, weil sie in keine Insolvenzverschleppung geraten wollen wg. Verzicht auf Durchgriffshaftung (Organschaft nach § 302 Aktges)
09.05.00 Einleitung der Zwangsvollstreckung durch die Stadt Penig  
19.05.00 Einreichung der Vollstreckungsabwehrklage beim LG Konstanz  
05.06.00 Feststellung des Landrates über falsche Vermessung (Aufforderung zu neuer Vermessung an Stadt Penig)  
Juli 00 Abweisung der Klage beim LG Konstanz  
24.07.00   Rückzahlung der 622 TDM an Netzel
Aug. 00 Berufung beim OLG  
09.08.00   Gläubigerversammlung verzichtet gegen Abstandssumme von 90 TDM auf Durchgriffshaftung gegen HMK-Holding G.m.b.H. (Damit war die HMK Gruppe wieder voll handlungsfähig!)
17.08.00   Verhandlung mit der SpK Singen-Radolfzell wg. Kreditierung und Finanzierung
25.08.00 Letzte Fristsetzung nach § 326 BGB an die Stadt Penig zur Verschaffung der fehlenden Zufahrt!  
29.08.00 Verweigerung der Stadt Penig auf Herstellung der vertragl. vereinbarten Zufahrt.  
30.08.00   Sparkasse Singen leistet Prozeßbürgschaft über 185.000 DM an Stadt Penig (Einen besseren Vertrauensbeweis gibt es nicht!)
07.09.00 Schreiben Eulenbergers an Netzel mit Androhung von Prozessen im Falle der Zahlungen aus Hauskauf
Brauhausgasse 9
Jetzt kommt Panik auf!
Die Sparkasse Singen wird immer ängstlicher und nervöser. Herr Heinzelmann kommt in Panik, weil er doch selbst am 30.08.00 die Bürgschaft an Stadt Penig über 185 TDM ausgereicht hat.
23.10.00   Beginn derHeinzelmaniade
24.10.00 Einlieferung in das Hegau-Klinikum (Beginn der durchgängigen Krankheitsphase)
25.10.00   Besuchsbericht des Herrn Heinzelmann
21.12.00   Sparkasse Singen zieht die "Notbremse" und Daumenschrauben an. Sie sucht nach Gründen, um die Konten dicht machen zu können.
Das Jahr 2001 beginnt düster:
12.01.01   Heinzelmann macht die Konten dicht! (wurden aber nicht gekündigt! Uns wurde Zeit zum Umschulden gegeben. Wir sollten uns eine neue Hausbank suchen.)
19.01.01 Bericht in der "Chemnitzer Morgenpost" über den Freitod eines HMK-Angestellten. Auskunft kam von der Stadtverwaltung. Es stellte sich dann heraus, daß er nicht von unserer Belegschaft gewesen ist.  
Feb. 01
Prof. Peitz wird als "Neutraler" eingeschaltet, um für die Bankenumschuldung und bei den Rechtsaufsichten zu vermitteln.
Frühjahr 2001 Unterlassungs-/Verpflichtungserklärung der Stadt Penig, für den Fall der Kontaktaufnahme und Vorlage der Akten bei den Stadträten  
März 01 Prof. Peitz in Penig - vor Ort - zur Bestandsaufnahme. Er versucht, mit dem RP von Chemnitz über den persönlichen Referenten des RP, Herrn Hagenberg, einen Termin zu bekommen.  
Juni 01 Kontakt mit dem Innenministerium durch Prof. Peitz über Herrn Dr. Gerhard Linnemann aufgenommen.  
24.07.01   Finanzierung über 1,55 Mio. DM für Privathaus in Gailingen, Weinbergstr. von SpK Bregenz zwecks Ablösung bei Sparkasse Singen bekommen.
Treuhand - Auftrag lag schon vor!
Umschuldung abgelehnt, weil "nur" aus der Sicht der Singener Sparkasse die privaten Verbindlichkeiten getilgt werden sollten.
20.08.01 Eulenbergers Memorandum "An alle Vereine, Institutionen, Gewerbetreibenden und Medien etc..."
  • Kempen ist ein säumiger Schuldner (weil ich das Objekt Chemnitzer Str. 9-11 nicht akzeptieren KONNTE! - aus gutem Grunde).
  • Kempen ist komplett zahlungs- und verhandlungsunfähig.
  • Kempen besitzt nicht einmal eine ladungsfähige Anschrift (und dabei war der Himmelhund Ehrengast in meinem Hause bei der Einweihungsfeier!).
  • Kempen ist gesundheitlich angeschlagen und quasi "bekloppt".
 
23.08.01   Heinzelmann ersucht um nachträgliche Genehmigung seiner illegalen Umbuchungen Ende 00
14.09.01 Veröffentlichung im Amtsblatt des v.g. Memos und zusätzlich auf gleicher Seite des Amtsblattes Mitteilung über das öffentliche Kaufangebot an die Bayerische LB wegen der Marktcentergrundstücke ( Signalwirkung)  
Okt. 01 Veröffentlichung im Amtsblatt:
"Völlige Verhandlungsunfähigkeit des Beschwerdeführers"
(wegen der Vorwürfe gegen den Bürgermeister).
Mit BM Eulenbergers Medienkampagne:
Kündigung aller Kreditlinien, Hypotheken und Firmenkredite durch die Sparkasse Singen.
Das Jahr 2002: Der Skandal erhält politisches Gewicht!
19.01.02 freiwilliger Vergleich der Stadt Penig vor OLG Dresden, nach Unterlassungsklage des Unternehmers wg. der falschen Veröffentlichungen im Amtsblatt ohne die Einschränkung einer Rechtspflicht! Kempen durfte der Presse nichts von dieser Verhandlung berichten.  
Feb. 02 Presseerklärung der Stadt Penig wg. BGH-Entscheidung in der "Freien Presse": Der Kampf ist beendet, die Stadt habe endgültig obsiegt!  
15.02.02 Ziehung der Bürgschaft bei Sparkasse Singen (Was unter diesen Umständen auch wieder ein Betrug war!)  
April 02 Fernsehinterview des Peniger Bürgermeisters: In der MDR Sendung EXAKT vor laufender Kamera sagt Eulenberger:
Wir hatten den Weg der Feindschaft gewählt
 
Mai 02   Rückabtretung der Sparkasse über 185.000 DM an HMK wegen Klage beim LG Chemnitz. Vereinbarung des „Stillhalteabkommens” wegen der Zwangsversteigerung des Privathauses von Frau Kempen mit RA Hulinský und Herrn Heinzelmann von der Sparkasse Singen.
03.06.02 Das "Nicht-Gespräch" von Pirna  
03.08.02 Wiederholter Falschvortrag der Stadt Penig, jetzt vor LG Chemnitz – wegen angeblich vorliegender geprüfter Vollmacht.  
Okt. 02 BM Eulenberger verliert den ”Gangster-Prozeß” gegen Frau Dr. Bretschneider, MdL Einleitung des Zwangsversteigerungs-verfahrens gegen Frau Marion Kempen
08.11.02 Gespräch mit Nolle im Rathaus von Penig  
Das Jahr 2003: Schrecken ohne Ende!
26.03.03 Einlassung des BM Eulenberger vor der StA Freiburg, daß es keine schriftliche Vollmacht der Erben gab.  
28.05.03   Leistungsklage der Sparkasse Singen gegen Heribert Kempen
01.07.03 "Geburtstag" der Internetseite www.skandale-in-sachsen.de
01.08.03   Herr Netzel reicht Strafantrag gegen die Sparkasse ein.
04.08.03 Verhandlung vor dem Landgericht Chemnitz in Sachen Schlossermeister Rudolph, protokollierte Beweisaufnahme wg. Zufahrt  
04.11.03 Verhandlung vor dem Landgericht Chemnitz in Sachen Chemnitzer Str. 9-11 ("Nebenleistungs-Prozeß")  

Die Dokumentation und die Sparkassenseite sind weitestgehend chronologisch aufgebaut, sodaß der weitere Verlauf anhand der jeweiligen Dokumente nachvollzogen werden kann.


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