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Ich glaube, hier ist wieder ein

"Erklärbär"

fällig, oder?

Also: Am 01.12.03 fertigen wir für jedes Mitglied im Stadtrat ein Schreiben an, in dem wir die Fakten sprechen lassen. Diese bringe ich - um Porto zu sparen und auch um sicher zu sein, daß sie auch in den jeweiligen Rathäusern eintrudeln - persönlich dort hin.

Bereits am 04.12.03 bekomme ich dieses Schreiben von der Stadtverwaltung Radolfzell, unterzeichnet vom Stadtoberverwaltungsrat Vetter. Wer in Dreiteufels Namen ist denn dieser Vetter? Wenn Sie den Brief der Stadt Radolfzell lesen - überlegen Sie doch mal: Wer war bei dem Gespräch mit dem OB zugegen? Der Verwaltungsbeamte Vetter kannte doch nicht den Hintergrund des Gespräches, es sei denn, er wäre Hellseher! Jetzt müßte auch der Letzte bemerken, wer der Veranlasser des Schreibens war! Es kann nur Herr OB Schmidt sein, weil er als einziger von Seiten der Verwaltung bei dem Gespräch im Rathaus dabei war! Herr Vetter hat damit die Order des Herrn OB Schmidt befolgt, was auch seine Aufgabe ist.

An sich müßten alle Stadträte der Stadt Radolfzell prüfen, ob ihre Umschläge noch verschlossen sind. Falls nicht, so wurde dieser rechtswidrig geöffnet (Briefgeheimnis!). Ich hatte bewußt außer dem Namen des jeweiligen Stadtrates nichts auf den Umschlag geschrieben, damit ich nicht als Absender erkannt werde, genau um das zu verhindern, was jetzt eingetreten ist.

Das ist wieder eine Story! Glauben Sie, es ist für die Stadträte schön, aus dem Fernsehen zu erfahren, daß gegen Vorstände und leitende Angestellte der Sparkasse Singen-Radolfzell Anklagen wegen strafbarer Delikte erhoben werden, und ihr eigener OB Schmidt läßt den Vorgang decken?!

Und außerdem: Kempen ist nicht der Einzige! Es gibt mindestens 5 Fälle, die mir persönlich bekannt sind, ja, Herr RA Knüfer / Konstanz meint sogar, es gäbe ca. 50 -100 Geschädigte...

Es gibt nicht mehr nur einen Fall HEINZELMANN-WIRTH, sondern hier ist ein öffentlich rechtliches Geldinstitut unter der Protektion durch die Politik in krimineller Weise am Markt tätig! Denken Sie mal drüber nach!

Ich komme zur nächsten Sitzung nach Radolfzell und werde mich als Zuhörer im öffentlichen Teil unters Volk mischen...

Heribert G. Kempen


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