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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: H.Kempen

An: uhrig-st@mmjgl.bund.de

Cc: praesident@bundestag.de

Gesendet: Mittwoch, 20. November 2002 20:35

Betreff: Fw: CDU Sachsen mit Fett von Sachsenring geschmiert?

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Karl Nolle

An: *SPD-zu

Gesendet: Mittwoch, 20. November 2002 18:56

Betreff: CDU Sachsen mit Fett von Sachsenring geschmiert?

 

Guten Abend,

 

rechtzeitig zum Buß- und Bettag neue Nachrichten aus der "Bananenrepubik Sachsen":

 

Laut Stern ließ sich die Sächsische CDU unter Biedenkopf von Sachsenring schmieren.

 

Ehemaliger Vorstandschef Ulf Rittinghaus packt aus nachdem er in Sachsen nichts mehr zu verlieren hat! Herr Schommer und die CDU sind nun mit etlichen eidesstattlichen Versicherungen bzw. Bürgen konfrontiert. Wo sind die 3 Millionen Mark gelandet?

(Unten die Agenturmeldungen mit Uhrzeit)

 

Gruss

KLARL NOLLE, MdL

 

 

ps. ein Dementi ist so, als wenn man aus der Tube gedrückte Zahnpasta wieder zurück in die Tube bekommen will.

 

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Agenturen dpa 20.11.02, 16.42 Uhr

 

"Stern": Landesgelder als CDU-Wahlkampfhilfe verwendet - Dementi

 

Hamburg/Dresden (dpa/sn) - Nach Informationen des Hamburger Magazins "Stern" sollen 1999 indirekt Gelder des Freistaates Sachsen in eine von der Wirtschaft für die CDU initiierte Wahlkampagne geflossen sein. Das Magazin berichtet in seiner neuesten Ausgabe, die Regierung habe eine Beihilfe zur Privatisierung eines Unternehmens um 4 Millionen Mark (2,05 Millionen Euro) aufgestockt, damit dar Käufer des Unternehmens wiederum die Image-Kampage "Sachsen für Sachsen" unterstützen kann. Der damalige CDU-Wirtschaftsminister Kajo Schommer dementierte auf dpa-Anfrage am Mittwoch die Vorwürfe. "Ich habe nie, auch nicht über Umwege, Spenden für die CDU eingetrieben", sagte er.

 

Der "Stern" beruft sich unter anderem auf eine eidesstattliche Versicherung des früheren Vorstandschefs der Sachsenring Automobiltechnik AG (Zwickau), Ulf Rittinghaus. Daraus gehe hervor, dass Schommer ihn um eine Spende für die CDU gebeten habe. Der Minister habe auf Nachfrage die Summe von fünf Millionen Mark genannt. Nachdem Rittinghaus das abgelehnt habe, soll Schommer wiederum vorgeschlagen haben, zugesagte staatliche Beihilfen für den Kauf des Zentrums für Mikroelektronik Dresden GmbH (ZMD) zu erhöhen. Tatsächlich habe die Regierung die Beihilfe von 25 auf 29 Millionen Mark aufgestockt und das Unternehmen darauf hin rund drei Millionen Mark für die Imagekampagne im Vorfeld der Landtagswahl 1999 gespendet.

 

Nach Darstellung von Schommer hat es nie eine Forderung gegeben. "Rittinghaus hat nach der für die CDU schlecht ausgegangenen Bundestagswahl in einem eher beiläufigen Gespräch bemerkt, die Wirtschaft müsse wohl vor der Landtagswahl etwas für die CDU tun." Darauf habe sich ein eher "flachsendes" Gespräch ergeben, Rittinghaus könne ja fünf Millionen Mark für die CDU spenden. "Ich hätte genau so gut 100 Millionen sagen können", so Schommer. Absprachen zur Aufstockung von Beihilfen habe es mitnichten gegeben. "Die Beihilfen für den Kauf von ZMD war Sache der Verhandlungspartner", er sei nicht an den Verhandlungen beteiligt gewesen. Die umstrittenen vier Millionen seien für die Ablösung eines Darlehens gezahlt worden, so Schommer.

 

(Der Beitrag des "Stern" lag dpa vorab in nachrichtlicher Fassung vor.)

 

dpa/sn st yysn tn

201642 Nov 02

 

 

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Agenturen ddp 20.11.02, 16.26 Uhr

 

CDU soll Landesvermögen für Imagekampage eingesetzt haben

 

Dresden/Hamburg (ddp-lsc). Die sächsische CDU-Regierung soll 1999 mit Vermögen des Freistaates die im Vorfeld des Landtagswahlkampfs geschaltete Imagekampagne "Sachsen für Sachsen" indirekt finanziert haben. Das berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin "Stern" am Mittwoch vorab. Es bezieht sich dabei auf eine eidesstattliche Versicherung des Ex-Vorstandschefs der Sachsenring Automobiltechnik AG, Ulf Rittinghaus. 1998 soll ihn der damalige CDU-Wirtschaftsminister Kajo Schommer um eine Wahlkampfhilfe für seine Partei in Höhe von fünf Millionen Mark gebeten haben. Rittinghaus habe jedoch abgelehnt. Schommer habe ihm einen Ausweg angeboten. Er soll vorgeschlagen haben, dass das Kabinett von Kurt Biedenkopf (CDU) dem Unternehmen zugesagte Beihilfen für den geplanten Kauf der landeseigenen Chip-Fabrik "Zentrum für Mikroelektronik Dresden" von 25 Millionen Mark um den Betrag für die CDU-Wahlkampfhilfe aufstocken könne. Tatsächlich habe die Staatsregierung die Beihilfen auf 29 Millionen Mark erhöht, Sachsenring daraufhin rund 3 Millionen Mark für die Imagekampagne gespendet.

 

Schommer bezeichnete im "Stern" die Vorwürfe als "absolut unwahr". Die Behauptungen träfen nicht zu. Für die Darstellung von Rittinghaus würden aber etliche Zeugen bürgen, darunter sein Fahrer, berichtet das Magazin. Der Betriebsratsvorsitzende Manfred Schürer sagte, in der Aufsichtsratssitzung sei "sehr angestrengt über diese Forderungen" diskutiert worden. Der Beitrag sollte, so die Erklärung für die Aufsichtsräte, "jedoch nicht als direkte Wahlkampfspende an die CDU geleistet werden".

 

ddp/ncl/kfr

201626 Nov 02

 

 



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