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Von: Heribert Kempen
An: hans-peter.repnik@bundestag.de
Gesendet:Montag, 1. März 2004 09:48
Betreff: Vorgang OB Andreas Renner

Sehr geehrter Herr Repnik,

da Sie mir nicht antworteten und auch nicht einschritten, sind nun die Betrügereien der SpK Singen-Radolfzell vor den Gerichten, ausgelöst durch die Erklärung des vom AG Chemnitz bestellten Insolvenzverwalters, restlos aufgeflogen.
Es liegen somit in 2 Verfahren beim AG Singen
bereits die Tatbestände des erfüllten Prozeßbetruges und in vier Verfahren am LG Konstanz sowie in zwei Verfahren beim OLG Karlsruhe/ Zivilkammern Freiburg der versuchte - nachgewiesene - Prozeßbetrug vor.

Ihr "Kronprinz" Renner hatte in der Dezember Stadtratsitzung den Räten mitgeteilt, es handele sich um eine Schmähschrift vom Unterzeichner, deswegen ließe er die Briefe nicht austeilen...

Genau in diesen Briefen waren die Tat-und Sachstände geschildert, die durch die Aussage des Insolvenzverwalters auf den Punkt gebracht wurden. Renner kann also nicht von Unkenntnis reden - sondern er hätte als Vorsitzender des Verwaltungsrates diesen Vorwürfen nachgehen müssen!
Durch seine Untätigkeit gab er der SpK die Gelegenheit, auch noch im Februar 04 vor dem OLG wieder falsch vorzutragen!

Das Fernsehen hat letzte Woche in Gailingen / Singen u.a. auch vor der SpK eine Reportage gedreht. Überregionale Zeitungen werden über diesen nun für jedermann offensichtlichen und leicht verständlichen Betrug eines öffentlich rechtlichen Geldinstitutes berichten. Dazu über einen Vorsitzenden des Verwaltungsrates (Renner) der dieses aufgezeigte Handeln der SpK eindeutig deckte...

Mußte es soweit kommen - oder wollten Sie über diesen Skandal Herrn Renner "entsorgen"? Es rücken immer mehr altgediente CDU-Mitglieder von ihm ab, wie ich selbst als CDU Mitglied vernommen habe. Denken Sie mal nach, ob für die Region Hegau / Konstanz dies eine wünschenswerte Entwicklung ist?

Ich hatte in der Vergangenheit mehrfach über einen - sogar Ihnen persönlich bekannten - Vermittler versucht, diesen Skandal zu vermeiden. Offensichtlich war es nicht gewollt, jetzt tragen wir es in aller Öffentlichkeit aus... Auch auf "Freunde in der Justiz" braucht man nicht zu hoffen, weil hier u.a. ein echter Sanierungsbetrug der SpK stattgefunden hat, und die geschädigten Gläubiger (z.B. Banken, Versicherungen, Lieferanten und Vertragspartner) von mir alle Beweismittel erhalten werden. Die Insolvenzverwalter der jeweilig betroffenen Gesellschaften werden jetzt von den Gläubigervertretern "angeschoben".../p>

Glauben Sie nicht, dass ich spaße! Das müßten Sie mittlerweile gemerkt haben! Ich lasse diesen Skandal mit allen Folgen für die Betroffenen, über eine professionelle Medienagentur Bundesweit und teilweise auch im benachbarten Ausland veröffentlichen ! Da man mich als Querulant beschrieben hat, muß ich so antworten, weil meine Reputation mir wichtiger ist, als die Karriere eines "verstrickten OB" Renner im SpK-Skandal...

Sollten "die Macher" in diesem Betrugsskandal wieder zu einem Verhalten der ordentlichen kaufmännischen Gepflogenheiten zurück kehren, könnte evtl. über einen - diesmal wirklich redlichen Ansprechpartner seitens der SpK - eine Mediation - ins Auge gefaßt werden. Denken Sie mal darüber nach!

Mit freundlichen Grüßen

Heribert Kempen


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