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Heribert G. Kempen
Weinbergstr. 15, 78262 Gailingen a.H.

Geschäftsführender Gesellschafter der HMK Gruppe

Tel. / Fax : 07734 - 932931 / 33
Funk-Tel. 0171-52 88 529

HMK10@t-online.de

Offener Brief

Herrn

Oberbürgermeister/

Vorsitzender des Verwaltungsrates

der Sparkasse Singen - Radolfzell

Andreas Renner

Stadt Singen                                                                                           Gailingen , 29.02.04

78244 Singen

 

 

Betrügereien der Sparkasse Singen - Radolfzell

                                                                          

Sehr geehrter Herr Renner,

in oben bezeichneter Angelegenheit wende ich mich zum wiederholten Male an Sie.

Ihre persönliche Entscheidung, die Ihnen bekannten Briefe von mir an die Stadträte, welche Sie mit der Begründung es wären "Schmähbriefe", nicht austeilen ließen, holt Sie - als Vorsitzender des Verwaltungsrates - wieder ein.

Dank Ihrer Entscheidung, nicht einzugreifen und die Betrügereien der SPK zu decken, ist nun auch noch ein weiterer - zumindest versuchter - Prozeßbetrug beim OLG seitens der SPK im Februar 2004 begangen worden.

Dieser ist nun unbestreitbar aufgeflogen, und nicht widerlegbar.

Der vom Amtsgericht Chemnitz bestellte Insolvenzverwalter, Herr RA Mathern, (im Auftrage der Justiz und der Gläubiger tätig) hat eindeutig in seiner Stellungnahme festgestellt, dass es keinerlei Absprachen über angebliche verbindliche Zinszahlungen, Mitverpflichtung der Auffanggesellschaft zur HMK Gruppe oder gar Umbuchungen der MaBV- und GSB-geschützten Baugelder des Kunden Netzel gab!

Wie von mir immer wieder klar gestellt, fehlten für eine solche Absprache im März 2000 sämtliche Voraussetzungen. Es war zwar angedacht, nach diesem Konzept zu verfahren, konnte aber erst mit zustimmendem Beschluß der Gläubigerversammlung ( August 2000) realisiert werden. Der Kunde Netzel, dessen Gelder veruntreut wurden, hat erst im Juli 2000 den hier in Rede stehenden Kaufvertrag mit unseren Gesellschaften geschlossen... Es hätten somit im März 2000 alle Gesprächsteilnehmer “Hellseher” gewesen sein müssen – um auf nicht vorhandenen Verträgen "verbindliche mündliche Vereinbarungen" treffen zu können?!

Sehr geehrter Herr Renner. Mit Verlaub, mit diesem Vortrag bei den Amts-/Land- und Oberlandesgerichten hat sich “Ihre”, von Ihnen vertretene SpK der Lächerlichkeit preisgegeben und die damit verbundenen Betrügereien begangen.

Es steht Ihnen frei, sich unmittelbar die Schriftsätze von den Anwälten der SpK geben zu lassen – oder Sie lesen selbst im Internet nach unter:

www.skandale-in-sachsen.com/frames/liste_betrug.htm

Dort sind die Schriftsätze beider Parteien an das OLG mit den Stellungnahmen des Insolvenzverwalters und des ehemaligen Prokuristen Volker Böhme – an Eides statt – abgebildet.

Wie lange wollen Sie, sehr geehrter Herr Renner mich noch weiterhin selbstherrlich zum Querulanten stempeln und von Schmähschriften meinerseits berichten ?

Wieviel Schaden muß noch entstehen, für die SPK, die Allgemeinheit und in der Region ?

Wenn Sie sich mit den Fakten auseinander gesetzt hätten, wäre Ihnen diese Blamage erspart geblieben. Da hilft auch nicht das Märchen “man hat mich halt falsch informiert”, weil exakt meine beschriebenen Vorwürfe Anfang Dezember, gegen die SPK, nun durch den gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter Mathern unbestreitbar gedeckt sind. Nur unter dem Druck der stattgefundenen Hausdurchsuchung durch die StA wurden diese Schriftstücke offenbart, die heute beweisen, dass meine Firmen und Familie seit Herbst 2000 durch die SpK betrogen wurden.

Zwischenzeitlich ist der Schaden erheblich größer geworden. – Dies trifft auch Sie in Ihrer Verantwortung, als Vorsitzender des Verwaltungsrates !

Ich hatte damals einen Vermittler eingeschaltet, um diesen Eklat zu vermeiden, aber mit der politischen Halsstarrigkeit und Größenwahn, wurde dieser in überheblicher Weise “abserviert”, bin gespannt wie Sie heute – vier Monate vor den Kommunalwahlen – darüber denken..... 

Wie Sie sicherlich erfahren haben, hat das Fernsehen vorige Woche zwei Tage lang eine Reportage im Landkreis u.a. auch in Singen vor der SPK gedreht. Dem Fernsehen liegen alle Unterlagen vor. Überregionale Zeitungen haben um Pressetermine nachgesucht, und werden sie der Reihe nach bekommen.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

Heribert Kempen

Geschäftsf. Gesellschafter der

HMK Gruppe Gailingen / Penig / Sa.


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