Heribert G. Kempen
Weinbergstr. 15, 78262 Gailingen a.H.
Geschäftsführender Gesellschafter der HMK Gruppe
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Offener Brief
Herrn
Oberbürgermeister/
Vorsitzender des Verwaltungsrates
der Sparkasse Singen - Radolfzell
Stadt Singen
Gailingen , 29.02.04
78244 Singen
Betrügereien der Sparkasse Singen - Radolfzell
in oben bezeichneter Angelegenheit
wende ich mich zum wiederholten Male an Sie.
Ihre persönliche Entscheidung,
die Ihnen bekannten Briefe von mir an die
Stadträte, welche Sie mit der
Begründung es wären "Schmähbriefe",
nicht austeilen ließen, holt
Sie - als Vorsitzender des
Verwaltungsrates - wieder ein.
Dank Ihrer Entscheidung, nicht
einzugreifen und die Betrügereien der SPK zu decken, ist nun auch noch ein
weiterer -
zumindest versuchter - Prozeßbetrug
beim OLG seitens der SPK im Februar 2004 begangen worden.
Dieser ist nun unbestreitbar
aufgeflogen, und nicht widerlegbar.
Der
vom Amtsgericht Chemnitz bestellte
Insolvenzverwalter, Herr RA Mathern, (im Auftrage der Justiz und der Gläubiger
tätig) hat eindeutig in seiner Stellungnahme festgestellt, dass es keinerlei Absprachen über
angebliche verbindliche Zinszahlungen, Mitverpflichtung der
Auffanggesellschaft zur HMK Gruppe oder gar Umbuchungen der
MaBV- und GSB-geschützten Baugelder des Kunden
Netzel gab!
Wie von mir immer wieder klar gestellt,
fehlten für eine solche Absprache im März 2000 sämtliche Voraussetzungen. Es
war zwar angedacht, nach diesem Konzept zu verfahren, konnte aber erst mit
zustimmendem Beschluß der Gläubigerversammlung ( August 2000) realisiert
werden. Der Kunde Netzel, dessen Gelder veruntreut wurden, hat erst im Juli
2000 den hier in Rede stehenden Kaufvertrag mit unseren Gesellschaften geschlossen...
Es hätten somit im März 2000 alle Gesprächsteilnehmer “Hellseher” gewesen sein müssen
– um auf nicht vorhandenen Verträgen "verbindliche mündliche Vereinbarungen"
treffen zu können?!
Sehr geehrter Herr Renner. Mit Verlaub,
mit diesem Vortrag bei den Amts-/Land- und Oberlandesgerichten hat sich “Ihre”,
von Ihnen vertretene SpK der Lächerlichkeit preisgegeben und die damit
verbundenen Betrügereien begangen.
Es steht Ihnen frei, sich unmittelbar
die Schriftsätze von den Anwälten der SpK geben zu lassen – oder Sie lesen
selbst im Internet nach unter:
www.skandale-in-sachsen.com/frames/liste_betrug.htm
Dort sind die Schriftsätze beider
Parteien an das OLG mit den Stellungnahmen des Insolvenzverwalters und des
ehemaligen Prokuristen Volker Böhme – an Eides statt – abgebildet.
Wie lange wollen Sie, sehr geehrter
Herr Renner mich noch weiterhin selbstherrlich zum Querulanten stempeln und von
Schmähschriften meinerseits berichten ?
Wieviel Schaden muß noch entstehen, für
die SPK, die Allgemeinheit und in der Region ?
Wenn Sie sich mit den Fakten
auseinander gesetzt hätten, wäre Ihnen diese Blamage erspart geblieben. Da
hilft auch nicht das Märchen “man hat mich halt falsch informiert”, weil exakt
meine beschriebenen Vorwürfe Anfang Dezember, gegen die SPK, nun durch den
gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter Mathern unbestreitbar gedeckt
sind. Nur unter dem Druck der stattgefundenen Hausdurchsuchung durch die StA wurden
diese Schriftstücke offenbart, die heute beweisen, dass meine Firmen und
Familie seit Herbst 2000 durch die SpK betrogen wurden.
Zwischenzeitlich ist der Schaden
erheblich größer geworden. – Dies trifft auch Sie in Ihrer Verantwortung, als
Vorsitzender des Verwaltungsrates !
Ich hatte damals einen Vermittler
eingeschaltet, um diesen Eklat zu vermeiden, aber mit der politischen
Halsstarrigkeit und Größenwahn, wurde dieser in überheblicher Weise
“abserviert”, bin gespannt wie Sie heute – vier Monate vor den Kommunalwahlen –
darüber denken.....
Wie Sie sicherlich erfahren haben, hat
das Fernsehen vorige Woche zwei Tage lang eine Reportage im Landkreis u.a. auch
in Singen vor der SPK gedreht. Dem Fernsehen liegen alle Unterlagen vor.
Überregionale Zeitungen haben um Pressetermine nachgesucht, und werden sie der
Reihe nach bekommen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Heribert Kempen
Geschäftsf.
Gesellschafter der
HMK
Gruppe Gailingen / Penig / Sa.