
Partei des Demokratischen SozialismusEin paar Gedanken dazuEin Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus.Dieses Zitat ist der Erste Satz im Vorwort zum "Kommunistischen Manifest", verfaßt von Karl Marx gemeinsam mit seinem Freund, dem Fabrikantensohn Friedrich Engels, anno 1848. In der Zwischenzeit ist eine ganze Menge passiert, sind Regierungen gekommen und gegangen, hat es sogar ein "Kommunistisches Weltsystem" gegeben, das in sich zusammengebrochen und in tausend Scherben zerfallen ist. Nein - ich will hier keine Polemik pro oder contra entfachen, nur zum Nachdenken über die Partei des so genannten Demokratischen Sozialismus, die nach meinem Erkenntnisstand zu unrecht vor allem in den "Alten" Ländern regelrecht verteufelt wird, so wie es auf die Kommunisten als politische Bewegung schon seit beinahe 200 Jahren zutrifft, anregen. Falls sich jemand mit heutigen kommunistischen Gedanken auf weitgehend wissenschaftlicher Grundlage auseinandersetzen will, so empfehle ich den Besuch der Seite umdenken.gmxhome.de. Wenn wir in Deutschland wirklich vorankommen wollen, dann brauchen wir die gesamte Bandbreite des politischen Spektrums, und dazu gehört nun mal die PDS einfach dazu. In eigener Regie wird es keine der Parteien je ernsthaft schaffen, unser Land aus dem Dilemma, in das wir im Ergebnis überwiegend schwarzer Diktatur hineingeraten sind, wieder herauszuführen. Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen werden nicht zuletzt durch die Marktöffnung in Europa nicht einfacher. Und so ist es enorm wichtig, weiteste Teile der Bevökerung in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Allerdings will ich keine Vorschriften machen, wie das geschehen soll. Was ich will ist lediglich, die Furcht vor den "roten" Parteien abzubauen. Und wenn ich mir die Kempen-Affaire genauer ansehe, so stelle ich fest, daß sie sich in ihrer Tragweite zu einem regelrechten Politikum ausweitet. Direkt betroffen davon sind mehrere Dutzend u.a. Unternehmer, indirekt betroffen einige -zigtausend wenn nicht gar Millionen Bürger unseres Landes. Allein der Kempen-Crash bedeutet für uns als Gesellschaft einen Schaden, der jährlich in die Milliarden geht. Das sind Steuerausfälle, Arbeitsplatzvernichtung, Firmencrashs im Umfeld des Baulöwen usw. Können wir uns das wirklich leisten? Ich behaupte einfach: NEIN!! Deshalb meine ich, daß eigentlich jede politische Kraft ihren Anteil in die Waagschale tun sollte, um diesem Theater ein Ende zu setzen. Und das beginnt schon damit, Partei für eine gerechte Sache zu ergreifen. Es ist müßig, hier zu erklären, weshalb ich gerade Herrn Kempens Seite für die richtige halte - das dürfte eineindeutig aus den hier veröffentlichten Dokumenten hervorgehen. Die einzigen politischen Kräfte, die engagiert pro-Kempen gehandelt haben, sind nun mal die "Roten". Aber da auch nicht der gesamte Parteiapparat, sondern nur einzelne kämpferisch veranlagte Naturen. Was wäre die SPD in Sachsen OHNE Karl Nolle? Herr Porsch von der PDS hat auch den lieben Gott 'nen guten Mann sein gelassen. Dafür hat sich die PDS-Genossin Bretschneider ihrerseits ganz ausgezeichnet geschlagen! Und: Sie ist in dieser Partei nicht die einzige wackere Kämpferin. Gregor Gysi, der für einige zu so einer Art Idolfigur geworden ist, hält sich zurück, aber da gibt es noch die Amazone Wagenknecht, die Herrn Gysi in nichts nachsteht... Um es kurz zu machen: Die PDS sollte schon etwas mehr bei den Wahlen mit Stimmen bedacht werden. Hier gibt es noch keinen richtigen Filz, dafür aber eine ganze Menge enthousiasmierter Draufgänger. Außerdem würde wieder etwas "frische Luft" in den verstaubten Bundestag kommen. Nur: Gewinnen sollten 'se nicht! Siegfried Wilhelm
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