
Partei des Demokratischen SozialismusReaktionen und StellungnahmenHeute (Dezember 2003) kommt mir diese Zeit vor, als lägen 100 Jahre dazwischen. Ich hatte doch tatsächlich die Illusion, es würde irgend jemanden interessieren, daß der Schaden, der am Ende dieser ganzen Idiotie stand, minimiert würde. Deshalb schrieb ich u.a. auch am 24.08.02 an den PDS-Fraktionsvorsitzenden im sächsischen Landtag, Herrn Peter Porsch: Sächsische Politiker unterminieren Klein- und Mittelständler! Der Zeitpunkt war möglicherweise nicht günstig gewählt, denn die Straßen von Dresden waren von dem Elbehochwasser noch nicht ganz abgetrocknet gewesen. Eine Antwort ist er mir allerdings schuldig geblieben... Aufgrund der Divergenzen mit den sächsischen Politikern und Behörden habe ich eine Petition beim Landtag eingereicht. Als Bearbeiterin wurde eine gewisse Frau Dr. Bretschneider von der PDS eingesetzt. Als ich das erfuhr, wollte ich nicht mehr leben! Ich als konservatives CDU-Mitglied und eingeschworener CDU-Wähler - wenn mich meine "Parteifreunde" schon so reingeritten haben, was hatte ich da denn schon von einer "Roten" zu erwarten? Aber es kam anders, als ich es je erwartet hätte: Die Frau Dr. Bretschneider entpuppte sich als exzellente Fachkraft auf dem Gebiet des Bauwesens und hielt dann vor dem Petitionsausschuß am 15.11.2002 eine Rede, die ihresgleichen sucht! Da konnte ich nur sagen: Bravo, Frau Bretschneider!! In der Chemnitzer "Freien Presse" erklärte sie in Auswertung dessen: "Der Bürger könne nach dieser Sache kein Vertrauen mehr in die öffentliche Hand haben. Ob man einem Bürgermeister oder einem Gangster gegenübersitze sei egal; man könne in beiden Fällen hereinfallen." (Wenn ich mir das so durchlese, gerate ich doch glatt in's Grübeln...) Diese Äußerung stieg doch einem gewissen Peter Jahr, seines Zeichens Kreisverbandsvorsitzender der CDU Mittweida, in die Nase (Artikel vom 18.11.2002). Interessant übrigens der Kommentar des Herrn Nolle. "Belogen, betrogen, vertrieben" - so sieht es die zentrale Tageszeitung Sachsens, die "Sächsische Zeitung" in einem Artikel von Thomas Schade vom 11.12.2002. Langer Rede kurzer Sinn: Die Petition wurde abschlägig beschieden. Wir konnten das alle nicht fassen, was im SZ-Artikel klar nochmal dargestellt worden ist. Zum Abschied hat mir Frau Bretschneider noch folgende Weisheit mit auf den weiteren Lebensweg gegeben: "Lieber Herr Kempen. Mein aufrichtiger Respekt, Frau Bretschneider!
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