| Pressemitteilung, 27.4.2003 |
| 100 Millionen Schadensersatzklage gegen sechs Amtsträger und den Freistaat Sachsen |
| Klage beim LG Konstanz wg. Amtshaftung § 839 BGB ff. mit dem Vorwurf von: Prozessbetrug, Kreditschädigung, Beihilfe z. Betrug und Strafvereitelung im Amt am 25.4.03 eingereicht! Weitere Zivilprozesse vor Landgerichten in drei weiteren Bundesländern |
| Wie der sächsische SPD Landtagsabgeordnete und Fraktionswirtschaftssprecher
Karl Nolle, erklärte, ist dem Freistaat Sachsen, der Stadt Penig und den beteiligten Rechtsaufsichten
in einem Teilschadensersatzprozess in Höhe von 100 Millionen beim LG in Konstanz der Streit verkündet worden. Nolle hatte bereits seit Juni 2002 in zahlreichen Erklärungen, Presseartikeln sowie einer Rede im Parlament auf den Peniger Bauskandal nachdrücklich hingewiesen. Nach Nolles Angaben haben die Wirtschaftsprüfer, Steueranwälte und Rechtsanwälte der Peniger-Investoren, Heribert und Marion Kempen aus Gailingen (HMK), sich seit einigen Monaten mit der Klagezusammenstellung und Begründung befasst. Investor Kempen, der für seine Firma HMK klagt, konnte für diese bisher größte Schadensersatzklage gegen den Freistaat Sachsen die renomierte Anwaltskanzlei Dr. Fuellmich & Associates aus Göttingen gewinnen. Die Kanzlei Dr. Fuellmich & Associates ist spezialisiert auf spektakuläre Schadensersatzprozesse, die sie in hunderten Fällen in den letzten Jahren erfolgreich gegen eine Reihe von deutschen Großbanken gewann. Fuellmich vertritt auch die Gebrüder Rittinghaus und weitere Mandanten in Klagen gegen den Freistaat Sachsen. O-Ton NOLLE: >> Der ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes 2002 aufgenommene Peniger Bauskandal platzt wie eine Bombe in das nachösterliche Sachsen. Alle Versuche der Staatsregierung,den mit Hilfe von Prozessbetrug und unterlassener Rechtsaufsicht und schwerer Kreditschädigung in die Pleite getriebenen, Investor Heribert Kempen auf vielfältige Weise mundtod zu machen, stellen sich als gründlich fehlgeschlagen heraus. Zuletzt wurde sogar mit Manipulationen des Petitionssausschusses des Landtages seitens des Innenministeriums versucht, Kempen zum Schweigen zu bringen.<< Vollständige Klageschrift, Presseartikel und Dokumente im Internet!!! Wie NOLLE erklärte, wird die vollständige Klageschrift ab Montag, dem 28.4.03 auf der homepage des Abgeordneten unter: http://www.karl-nolle.de/medienservice/pdfrtf.php als PDF-Datei dokumentiert und für jedermann nachzulesen sein. Hier werden auch die Beweismittel, bis auf Ton und Videoaufnahmen zu finden sein. Unter Suche > Penig oder Kempen finden Sie dann 46 weitere Dokumente, Presseartikel, Pressemitteilungen usw. Mit freundlichem Gruß KARL NOLLE, MdL 0173-9219870 Hier folgt eine Vorabveröffentlichung von Klageauszügen mit Begründungen: Der Rechtsstreit HMK ./. Stadt Penig und Freistaat Sachsen richtet sich gegen:
Wegen
Klagebegründung und Anspruchsvoraussetzung:Mit der Stadt Penig wurde der durch zahlreiche Presseinformationen
bereits bekannte Kaufvertrag vom 01.09.1997 geschlossen. In diesem Vertrag
wurde u.a. mit der Stadt Penig vereinbart, eine Zuwegung für die im
Lageplan rot schraffierten Teile des Vertragsgegenstandes durch Eintragung einer Baulast bzw. einer anderen Zufahrtsmöglichkeit zu schaffen. Auf Grund des unter betrügerischen Umständen erlangten Urteils, fordert BM Eulenberger die Kundschaft schriftlich auf , die fälligen Rechnungen an HMK nicht zu bezahlen, und droht im Falle von Zahlungen an HMK der Kundschaft mit der Überziehung von Prozessen. (Siehe Schreiben an Kunden Netzel) Danach kam das bestrittene "Nichtgespräch" von Pirna im Bürgerbüro des Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU Landtagsfraktion zustande, bei dem er trotz massiver Hinweise, vor sechs anwaltlichen Vertretern des Unternehmers, weiter log. Zwei Tage später bestreitet er im Fernsehen die Existenz der Zufahrtsverpflichtung und die vorhandenen Wegerechte. Dazu brachte er sogar zwei Juristen und der Pressesprecher Uslaub aus dem Ministerium mit, die ihm bei der Formulierung halfen... (Das Video wird als Beweismittel vorgelegt- man achte auf die Stellung des Staatssekretärs Buttolo als Rechts/ Fachaufsicht im Skandal HMK! Der Staatsminister Horst Rasch läßt schriftlich erklären, er sehe keinen Anlaß, den Vorgang zu prüfen, sondern er verweist auf die Überprüfung des Petitionsausschuß! (Gegenstand des Verfahrens wird auch die Entscheidung des BGH vom 12.12.02 ,in Sachen Pflichten der Rechtsaufsichten sein.) Generalstaatsanwaltschaft Dresden hängt mit drinSchlußendlich hat sich selbst die Generalstaatsanwaltschaft Dresden geweigert, gegen die Behördenleiter zu ermitteln. Ob die Generalstaatsanwaltschaft Dresden sich selbst straffällig gemacht hat wir nun auch geprüft. Schaden im Sommer 2001 noch bei 9 Millionen EuroDurch das Gutachten des Steuerberaters, der Eidesstattlichen Versicherung des Prof. Peitz und der Aktenlage, läßt sich zweifelsfrei belegen, daß der Schaden im Sommer 2001 als Buttolo und Ministeriumsmitarbeiter Dr. Linnemann die Akten auf den Tisch hatte, erst bei einer Schadenhöhe von ca. 9 Mio belief. Kempens Schaden inzwischen mehr als 100 Millionen €Prof. Peitz hatte die Ministerien der Finanzen, Innen, Justiz u. Wirtschaft als auch den Ministerpräsidenten Milbradt mehrfach schriftlich, persönlich verständigt, doch niemand hatte es als Pflicht angesehen, diesen Vorgang zu überprüfen lassen, damit wäre der Schaden nicht um das 12-fache gestiegen! Dies ist das Resultat der Sächs. Landesregierung. Zivilprozesse in drei weiteren BundesländernIm Übrigen sei mitgeteilt, daß in bisher drei weiteren Bundesländern Zivil-Prozesse anhängig sind, bei denen die Gläubiger der HMK ihre Forderungen einzutreiben zu versuchen. In diesen Verfahren wird gleichzeitig das sittenwidrige Verhalten Sächsischer Behörden festgestellt.... Damit wird automatisch in drei verschiedenen Bundesländern über diese Machenschaften geurteilt, ob HMK durch diese aufgezeigten Praktiken zahlungsunfähig wurde.... Zu vertuschen ist damit nichts mehr. Das Risiko für "vorauseilenden Gehorsam" der Richter, aus politischer Sicht der Exekutive, wird für den einzelnen Richter zu groß! Verfahren vor dem LG Chemnitz droht zu platzenWegen fortgesetzter Verschleppung und Rechtsbeugung durch den Chemnitzer Richter wird das seit über einem Jahr, laufende Verfahren von Kempen gegen die Stadt Penig vor dem LG Chemnitz, aller Voraussicht nach, zugunsten der 100 Mio Klage in Konstanz zurückgezogen. Das Vertrauen in die Chemnitzer Justiz ging verloren, weil die Chemnitzer StA immer wieder gegen Amtsleiter die Ermittlungsverfahren einstellte (und damit den Schaden in die Höhe trieb) und der Chemnitzer Richter zwar Anwälte beleidigt, die Beweisaufnahme aber nach einem Jahr immer noch nicht eröffnet hat und das Verfahren nicht weiter geht. ENDE |
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