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Von:   Heribert Kempen
An:   leipzig@pluta.net

 

Gesendet: Mittwoch, 26. Mai 2004 15:34
Betreff: Bitte an Herrn Kahnt wegen 1208/IN 591/01 weiterleiten

1208 IN 591/01
Insolvenzverfahren über das Vermögen der HMK Sanierungsbau GmbH

Sehr geehrter Herr Kahnt,

In der Anlage ersehen Sie den Schriftsatz unseres Anwaltes RA Schatz aus der Kanzlei Fuellmich - Widerklage - sowie Schriftsatz unseres Prozeßgegners Netzel vertreten durch RA Dr. Füllsack.
Er hat förmlich die Klage gegen Insolvenzschuldnerin zurückgenommen.

Aus der Widerklageschrift und dem Schriftsatz des Dr. Füllsack ergibt sich die Begründung zum Anspruch und dem Grunde nach für die Bankenhaftung der SpK Singen-Radolfzell.

Ich möchte Sie daher auffordern, im Namen der Insolvenzschuldnerin, deren Gesellschafter und deren Gläubiger(innen), die Rechte der Insolvenzschuldnerin bei der Spk Singen-Radolfzell geltend zu machen. Die Beweismittel können Sie gerne bei RA Schatz oder durch Akteneinsicht bekommen.

Aus der Klageschrift können Sie unschwer das Fehlverhalten der Spk, insbesondere das des Mitarbeiters Heinzelmann, deutlich erlesen.

Die Zweckwidrige Verwendung GSB-geschützter Gelder ist hinreichend kommentiert. Die Rechtsprechung zur Frage der Pflichten einer Bank innerhalb der Sanierungsphase ist in der Klageschrift erschöpfend behandelt.

Der Zeuge RA Dr. jur. Neumann ist von seiner anwaltlichen Schweigepflicht entbunden und steht am 9.06.04 im Termin beim LG Konstanz, als präsent gestellter Zeuge zur Verfügung.

Auf Anfrage einiger Gläubiger wurde diese Klageschrift (Widerklage) zur Verfügung gestellt.

Ich bitte höflichst um Veranlassung.

Mit freundlichen Grüßen

Heribert Kempen

Geschäftsf. Gesellschafter der
HMK Firmengruppe
Weinbergstr. 15
78262 Gailingen a.H.



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