Von:kammern.baden-wuerttember@bruessel.dihk.de
An: Siegfried Wilhelm

Gesendet: Donnerstag, 20. November 2003 15:32
Betreff: Antwort: Herrn Kempens Brief/Mail v. heutigen, 18.00 Uhr

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

danke für Ihre Mail.

Gestatten Sie mir, daß ich ein paar Dinge klarstelle:

Bei meiner kurzen Nachricht von gestern handelt es sich nicht um die "erste Replik" unseres Hauses bzw. von mir; diesbezüglich sollten Sie sich einmal mit Herrn Kempen besprechen.

Mit der E-Mail wollte ich lediglich darauf hinweisen, daß nach meiner Auffassung zu einer vollständigen Dokumentation nicht nur die Veröffentlichung der Schreiben von Herrn Kempen gehört, sondern auch meine Antwort (abgeschickt im Oktober 2003). Nur so kann ein Leser - sollte es ihn überhaupt interessieren - einen umfassenden Eindruck gewinnen und sich sein eigenes - objektives - Urteil bilden.

Herr Kempen und ich sind immer sehr partnerschaftlich miteinander umgegangen. So habe ich den Richter am LG Konstanz kontaktiert, mehrfach ausführlichst mit seinem Anwalt gesprochen und die Bereitschaft zur Übernahme event. Schlichtungsversuche bzw. Fernsehinterviews gegeben. Daher habe ich unter Partnern die einseitige Veröffentlichung von Briefen als etwas merkwürdig empfunden.

Schreiben von mir ins Netz zu stellen, halte ich - wie bereits gesagt - aus taktischen und diplomatischen Gründen für unklug.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Glockauer


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Dr. Jan Glockauer
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