Heribert G.
Kempen
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Stuttgart
Berichterstattung
im Suedkurier Konstanz
durch den Aufsichtsrat der Zunft AG,
Herrn Prof. Dr. Wolfgang Peitz, ehemaliger Präsident des badischen Buchhandels,
der mir sehr verbunden ist, wurde ich gebeten Ihnen folgendes mitzuteilen:
Die zu Ihrem Konzern gehörende
Regionalzeitung „Suedkurier“
berichtet
unter der Leitung des Singener Redakteurs
Becker, offensichtlich instrumentalisiert durch den Singener OB
Andreas Renner (CDU), einseitig verfälschend – wider besseren Wissens – um
einen CDU-Sparkassenskandal zu vertuschen.
Es ist in der Region bekannt, dass der
Redakteur Becker der hiesigen
CDU nahe steht. Gerade darum sollte er, wenn es um CDU-nahe oder -betreffende
Personen geht, der Neutralität wegen
Zurückhaltung üben. Herr Becker verletzt damit das Niveau einer
neutralen und objektiven Berichterstattung, und schädigt letztlich damit das
Ansehen Ihrer Zeitung.
Sachverhalt:
Ein Kunde eines Bauunternehmers
(Unterzeichner), stellt Rückforderungen gegen die
Sparkasse Singen-Radolfzell wegen von Angestellten der SpK
zweckentfremdeter Baugelder im Sinne des §1 Abs. 1 GSB (Gesetz zur Sicherung
von Bauforderungen) und Verstoß gegen die MaBV (Makler und Bauträgerverordnung)
von einem unstreitigen Bauträgerkonto der HMK Bausanierung. Diese beiden
Schutzgesetze sichern – unter der Androhung von Geld- und / oder
Freiheitsstrafe – den Baukunden ausdrücklich die zweckmäßige Baugeldverwendung,
damit sichergestellt ist, dass die Baukunden auch für Ihre Bauraten wirklich
eine Steigerung von Bauleistungen an ihrem erworbenen Bauobjekt erhalten.
Dem entgegen handelte der angestellte
Rechtsanwalt Tobias M. Heinzelmann, Leiter der Rechts- und
Firmenkundenabteilung der SpK Singen-Radolfzell. Er buchte –
ohne Auftrag des Unternehmers – gesetzlich geschützte
Bauraten des Kunden zur Rückführung des
Saldos der Unternehmensgruppe HMK bei der SPK um. Dem Kunden lagen teilweise
die schriftlichen Beweise vor, insbesondere eine anwaltliche Stellungnahme über
den Versuch des SPK Juristen, eine
nachträgliche
Genehmigung für seine ungenehmigten
Umbuchungen zu erhalten.
Gütliche Versuche, die Sache diskret zu
regeln, wurden von der SPK in arroganter Weise abgelehnt. Der
Vorstandsvorsitzende Volker Wirth persönlich:
„Ich sehe keinerlei
Handlungsbedarf“.
Die Folge: Strafanzeige des Kunden bei
der StA Konstanz wegen Veruntreuung.
Hausdurchsuchung der SpK durch die StA
Konstanz...
Der Jurist der SpK, Heinzelmann,
ist so dreist und ruft selbst beim Anwalt des anzeigenden Kunden an und fordert diesen auf, einem
Ring gegen den Unternehmer Kempen beizutreten...
Ein weiterer Kunde, durch die Medien
ermuntert, reicht ebenfalls Klage beim LG Konstanz ein. In beiden Prozessen
läßt der Vorstand – wider besseren Wissens – vor Gericht vortragen, „ es
handele sich um Sonderkonten zur Transparenz“, um damit das Gericht über das
strafbewährte Handeln zu täuschen. Die Folge in beiden Verfahren:
Strafantrag wegen Prozeßbetruges, weil
nunmehr sogar die schriftlichen Beweise der positiven Kenntnis der SpK
vorliegen.
Fazit : Gegen den angestellten Rechtsanwalt
Heinzelmann ermittelt die StA Konstanz wegen Untreue. Gegen die beiden
Vorstände der SpK Klopfer und Wirth wird ebenfalls unter zwei Aktenzeichen bei der StA Konstanz
ermittelt, wegen Betruges.
Der beigefügte Brief an die Stadt- bzw.
Gemeinderäte der Gewährsträgergemeinden wurde von den amtierenden OB´s Renner
CDU / Singen und Dr. Schmidt CDU / Radolfzell den Gemeinderäten unterschlagen! Die Begründung: Es wäre
angeblich eine Schmähschrift...so die Aussage des OB Renner / Singen.
Die Fraktion der freien Wähler hat die
kommunale Rechtsaufsicht beim RP Freiburg eingeschaltet.
Dieser Sachverhalt, wie aus dem
beigefügten Schreiben nebst – auszugsweisen – Beweismitteln ersichtlich, steht in voller Länge mit
allen Beweismitteln im Internet.
Herr Prof. Peitz meinte, da
der Inhalt auf der Homepage mit den abgebildeten Beweismitteln im krassen
Gegensatz zu den
Veröffentlichungen des Herrn Becker steht, sollten Sie,
sehr geehrter Herr von Holtzbrinck, darüber Kenntnis erlangen. Die Homepage
besteht erst seit Anfang Juni und hat seit Anfang Oktober schon über 1.200
Zugriffe gehabt...
Da Sie selbst Unternehmer sind und
nachvollziehen können, welche Folgen diese Handlungsweise hat – es gingen z.B.
170 Arbeitsplätze verloren – können Sie unsere Entrüstung nachvollziehen. Wir
waren mit unserer Firmengruppe Anzeigenkunde und sind Bezieher des „Suedkuriers“.
Es haben sich mittlerweile sechs weitere geschädigte Kunden gemeldet, die
namentlich der StA bekannt sind, die in gleicher Verhaltensweise durch die SpK
Singen-Radolfzell nach eigenen Angaben
geschädigt worden sind. Nach den Veröffentlichungen des Holtzbrinck-Konzerns,
kann der Unterzeichner nicht glauben, dass mit der bisherigen Berichterstattung
des „Suedkuriers“ der Ethik des Unternehmensgründers Rechnung getragen wird.
Bitte verstehen Sie das Anschreiben an
Sie, sehr geehrter Herr von Holtzbrinck, nicht als Schelte oder als Versuch
eines „lancierten“ Berichtes, aber die Handlungen des
Verwaltungsratsvorsitzenden der SPK Singen-Radolfzell, des Singener OB und
Mitgliedes des Bundesvorstandes der CDU Andreas Renner zeigen eindeutig
– nach dem er den Stadträten die persönlich adressierten Schreiben unterschlägt
– wie weit es in diesem Lande gekommen ist! Die Legislative wird im wahrsten
Sinne des Wortes ausgeschaltet!
Ich stehe gerne für Rückfragen zur
Verfügung und sehe mit Interesse Ihrer Stellungnahme entgegen.
Mit den besten Wünschen zum
Jahreswechsel verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Heribert Kempen
Anlagen