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"Gereizte Grimassen"

Nach dem der Chefredakteur des "SUEDKURIERs", Werner Schwarzwälder in seiner mail mich selbst als "Anlagejongleur" und vermeintlichen "Sozialschmarotzer" bezeichnet hatte, konnte unter dem Artikel des Südkuriers "Gereizte Grimassen beim Monpoly" nichts anderes heraus kommen:

Gereizte Grimassen hatten nur der Angestellte der Abt. Sanierung/Recht der Sparkasse Singen-Radolfzell Patrick Wienand, als er vor dem Fernsehteam wegen einer Stellungnahme zu den Vorwürfen aus dem Saal flüchtete, dabei sogar seine angestellte Tätigkeit bei der Sparkasse verleugnete,

und

der Lokaledakteur des "Südkurier" Georg Becker, als ich den Brief seines Chefredakteurs an mich vorlas. (Er hatte wohl Sorge, dass das Fernsehteam ihm auch ein paar Fragen stellen wollte...)

Nun ja, dieser Artikel macht sich gut mit den Fernsehbildern - die objekiv und für jedweden sichtbar - für sich sprechen... und dazu dann dieser Artikel.

Was Herr Becker ausläßt, ist, dass:

  1. durch schriftliche, anwaltliche Stellungnahme belegt wurde, dass sich Heinzelmann von (SpK Singen-Radolfzell) bereits in 2001 um eine nachträgliche Genehmigung seiner ungenehmigten Umbuchungen bemühte...
  2. Heinzelmann persönlich sich beim Anwalt des Kunden Netzel für ein Komplott gegen Kempen einsetzte ... und
  3. durch den Zeugen Netzel im Saal vor allen Zuhörern bestätigt wurde, dass Heinzelmann - um einen (vermeintlichen!) Beweis für eine nicht existente Vereinbarung zu bekommen - sogar noch vor wenigen Tagen versuchte, einen Banker der Voba Chemnitz gegen Belohnung zur Falschaussage zu ermuntern ...

Das ist aber bei weitem noch nicht alles! Becker verschweigt weiterhin mit Renitenz,

  • dass die Spk noch nie in der Lage war, einen schriftlichen oder sonstigen Umbuchungs- bzw. Überweisungsauftrag der Netzel-Baugelder vom Bauträgerkonto Endziffer 383 vorzulegen !
  • dass eine schriftliche - eidesstattliche - Versicherung des Steuerberaters vorgelegt wurde, die beweist, dass die Kontenschließungen am 12.01.01 ungesetzlich waren.
  • den Kreditbeschluß der SpK vom 22.08.00 mit sieben Unterschriften des - damaligen - Gesamtvorstandes, der sich eindeutig zur Sanierung stellte und Kredite bzw. Bürgschaften in Milionenhöhe bewilligt hatte, welche entgegen Vorstandbeschluss aber nicht ausgezahlt worden sind !
  • dass am 25.10.00 mir ausdrücklich und schriftlich das Vertrauen seitens der Spk ausgesprochen wurde, aber schon hinter unserem Rücken zwei Tage vorher die ersten Netzelgelder widerrechtlich weggebucht worden sind !
     
    Die SpK behauptete bisher, es wäre angeblich die Verwendung dieser Gelder verbindlich mündlich in Gegenwart des gerichtlich bestellten Insolvenzverwalters am 23.03.00 vereinbart worden. Dies hat der Insolvenzverwalter Mathern schriftlich im letzten Monat widerlegt !
  • dass ein weiterer Geschädigter vor das Mikrofon ging und (fast ängstlich) berichtete, dass die SpK mit schier unglaublichen Methoden gegen ihre Kunden vorgeht. Er selbst muß u.a. Beträge von 25.000 € im Plastikbeutel in bar zur Kasse bringen, weil man ihm nicht mal mehr die Möglichkeit gibt, auf ein Konto einzuzahlen. Der Mann berichtete, dass ihm weitere Geschädigte bekannt seien, die schon restlos ruiniert sind...

Der Vorstandsvorsitzende der SpK Volker Wirt hat anläßlich eines Vortrages in der letzten Woche zu Fragen der zukünftig entfallenden Gewährsträgerhaftung der Gemeinden vor den Singener Stadträten auf Nachfrage eines Stadtrates selbst zugegeben, dass die Spk Fehler im Fall Kempen gemacht hat !!!

Wofür, Herr Becker, sind Sie überhaupt gekommen? - Sie standen doch sicherlich unter "Befehl", oder? Man darf gespannt sein, wie der Bericht im Wochenblatt ausfallen wird, da ja Herr Becker und Herr Lichtwald gemeinsam hereinkamen ...

Wie objektiv ist Ihre Zeitung ? Kann man sie so noch nennen ?

Heribert Kempen


P.S: Ein Wort und eine Bitte an die Gäste der o.a. Veranstaltung, die dieses lesen:

Sie, die Sie auch am 18. März 04 um 19.00 Uhr zu der fraglichen Veranstaltung im Hotel Widerhold Singen gewesen sind! Würden Sie vielleicht auch was dazu sagen bzw. schreiben? Wir werden die mails an die verantwortlichen Stellen weiterleiten, damit sich endlich was tut in dieser Angelegenheit. Bei Einverständnis würden wir Ihre Zuschrift auch veröffentlichen, damit der Vorwurf der "einseitigen" Beurteilung der Sachlage endlich mal der Vergangenheit angehört.
Nur Mut!


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