
| Artikel vom 03.11.2004 mit Kommentar | Ergänzender Kommentar v. 04.11.2004 | Fakten, Fakten, Fakten... | zum Original |
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. . . dass am
Donnerstag dieser Woche in Singen wichtige Weichen für die künftige
Müllentsorgung gestellt werden. Planungsrechtlich soll der Gleisanschluß für
das Kompostwerk des Landkreises auf den Weg gebracht werden. Damit wird eine unendliche
Diskussion zum positiven Ende gebracht. Bereits beim Bau des Kompostwerks vor über 20
Jahren spielte die Anschlussmöglichkeit eine große Rolle. Jetzt soll es realisiert
werden. Der Biomüll würde wie der Restmüll dann auf dem gleichen Weg angeliefert.
Und der Restmüll geht dann von Singen aus per Schiene nach Weinfelden. Hinter diesem
Konzept steht auch der Steißlinger Bürgermeister und Fraktionschef der Freien
Wähler im Kreistag Artur Ostermaier. Müll werde es immer geben, die Trennung
müsse aber bleiben. Biomüll gehöre in den Kreislauf zurück, vor allem gehe
es hier auch um ökologisches Verständnis, das beim Bürger gestärkt worden
sei. Die Gemeinden, die nicht selbst den Müll abfahren würden, hätten dafür ihre Firma,
womit das Thema erledigt sei. Anders sei die Lage für die Städte Konstanz, Singen
und den Müllabfuhrzweckverband mit Sitz in Rielasingen. Sie müssten jetzt in neue
Fahrzeuge investieren und bräuchten dafür einen Horizont für etwa 15 Jahre. Die
Sicherheit, keinen Systemwechsel vorzunehmen, bräuchten die Städte aber. . . . . . dass es viele unendliche Geschichten gibt. Eine
ist der Fall Heribert Kempen. Letzte Woche meldeten wir, dass seine Klage gegen die Singener
Sparkasse von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden sei. Ich wagte festzustellen, dass
Kempen damit auf der ganzen Linie in diesem Komplex
verloren habe. Das sieht er völlig anders: Alle Verfahren seien noch offen. Er habe Widerspruch eingelegt oder Befangenheitsanträge gestellt. Der große Knall komme schon noch. Warten wir also darauf - und schweigen bis dahin. . . . dass am Sonntag für die Singener Verkehrsampeln ein Werktag sein sollte. Schließlich kommt mit dem Martini-Markt und dem verkaufsoffenen Sonntag in der City und im Süden eine Menge Pendlerverkehr auf die Nadelöhre zu. Die Ampelregelung war vom Stadtmarketing beantragt worden, doch dann waren doch wieder alle reklamierten Ampeln aus. Geschäftsführerin Claudia Kessler-Franzen reagierte sofort und schaffte es, dass ein Spezialist von Stuttgart nach Singen eilte, um die Ampeln neu zu schalten. Das klappte dann auch, womit mancher Verkehrsstau aufgelöst werden konnte. Die richtige Schaltung der Ampeln sei am Donnerstag programmiert worden, klappte dann aber aus technischen Gründen nicht. Beeindruckend ist schon, wie verschiedene Dinge in Singen auf dem kurzen Dienstweg erledigt werden können. Da wird Oberbürgermeister Andreas Renner am letzten Urlaubstag sofort erreicht und Entscheidungen herbeigeführt. Das ist Dienstleistungsverständnis pur. Hans Paul Lichtwald © Singener Wochenblatt GmbH + Co. und HJF Kontakt 2001
Kurzer Hinweis an die LeserInnen des "Wochenblatts":Erstens: Es ist gut, daß es das "Wochenblatt" und den Herrn Lichtwald gibt. ... Zweitens: Gut ist auch, daß Herr Lichtwald seine Leserschaft über das Schreiben des Herrn Kempen informiert. Schade nur, daß er auf seinem irrigen Standpunkt beharrt... Er kann halt nicht kapieren, daß man gegen ein Urteil, das noch nicht gefällt worden ist, auch keinen Widerspruch einlegen kann! Drittens: Hinweis an Herrn Lichtwald:
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