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Ich war froh, von meinem Parteioberhaupt ein paar Zeilen bekommen zu haben, daß
ich mich nicht bremsen konnte, ihm dieses mitzuteilen:
Gesendet: Montag, 15. Dezember 2003 18:54
Betreff: Re: Fw: SPK Singen-Radolfzell "Kronprinz" OB Andreas Renner/
Singen
>Sehr geehrter Herr Auer,
>
> ich danke für Ihre Nachricht. Ernst gemeinte Ratschläge, wie den Hinweis auf
> Herrn Schmidt, nehme ich gerne entgegen.
> Bitte glauben Sie nicht, ich würde einen "Amoklauf" gegen Parteifreunde
> oder Ähnliches inszenieren. Ich bin über die Ignoranz und das Verhalten der
> SpK-Vorstände und des Herrn Renner sehr betroffen ! Wie kann es OB Renner
> wagen, persönlich adressierte und verschlossene Briefumschläge den
> Stadträten zu unterschlagen? Dass jetzt allen Spekulationen Tür und Tor
> geöffnet sind, hat er selbst zu vertreten. Diese Sache zieht Kreise: Es
> bilden sich in Singen und Radolfzell schon einige Bewegungen unerschrockener
> Bürger, bei denen Vertreter sehr angesehener Berufe wie z.B. Steuerberater,
> Rechtsanwälte, Unternehmer und Beamte etc. per Unterschriften Sammlung
> diverse Eingaben vorbereiten. Heute wurde ich davon in Kenntnis gesetzt.
> Persönlich kenne ich diese Leute nicht mal, aber es ringt mir den Respekt
> ab, weil diese Leute sich im Internet informiert haben und sagen "dieser
> Willkür muß ein Ende gesetzt werden".
>
> Dass die hiesige CDU sehr stark davon betroffen ist, kann ich leider nicht
> ändern. Herr Renner ist nun mal der Verwaltungsratsvorsitzende der SpK. Ich
> hatte ihn im Frühjahr d.J. bereits davor gewarnt, dass "einige Leichen" bei der SpK
> im Keller liegen. Wenn der Vorstand Wirth dann auch noch die Dreistigkeit
> besitzt, den betroffenen Kunden von mir zu verhöhnen ..." ich sehe
> keine Veranlassung zum Einschreiten", dann muß man sich nicht wundern wenn
> dieser Strafantrag stellt. Die Hausdurchsuchung war auch kein "normaler
> Vorgang" wie es der
Suedkurier
dar zustellen versuchte. Es hatte auch nichts
> mit Plausibilität der Anzeige zu tun, es waren schlicht die beigef¨gten Beweismittel...
> Wenn der Vorstand nun vor Gericht vortragen läßt, es war ein "Sonderkonto
> zur Transparenz", jedoch auf den
Kontoauszügen und dem Eröffnungsformular
> steht aber der Begriff "Bauträgerkonto" wörtlich aufgedruckt, dann ist das
> schlicht ein Vortrag wider besseren Wissens! Jetzt finden sich sogar
> handschriftliche Notizen der SpK, auf denen schwarz auf weiß die
> Veruntreuung der Kundengelder beschrieben ist... Raten Sie mal von wem?
> Wie soll dann ein fairer Prozeß ablaufen? Die Vorstände betrügen weiter vor
> Gericht und der Aufsichtsrat schaut zu und erklärt dann auch noch vor dem
> Gemeinderat:"An den Vorwürfen ist nichts dran"! Soll ich mich zum
> Deppen machen lassen, Herr Auer? Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Wollten
> Sie so behandelt werden?
>
> Ich bin gerne bereit, mit meinen Beweisen und den Stellungnahmen der SpK
> vor einem Parteigremium vorzutragen. Dann können Sie sich selbst ein Bild
> von der Sache machen... Ich habe lange genug aus Pflichtbewußtsein
> geschwiegen, aber
> nun wird in krimineller Weise betrogen, die zuständigen Kontrollen
> "versagen", weil gedeckt wird und ich soll das "Opfer" sein ?
> Es liegen mittlerweile in 7(!) bei Gericht anhängige Verfahren, die
> Betrügereien politischer Beamter vor. Selbst wenn der Filz
> in Konstanz sehr dicht sein sollte, kommt es heraus. Alle Kläger haben die
> "finanzielle Luft" den Vorgang auch anderweitig prüfen zu lassen. Mit soviel
> Dummheit auf der politischen Bühne hatte ich nicht gerechnet. Beschämend ist
> aber, dass die Politiker, die hier in der Amtspflicht stehen, das Ansehen
> der hiesigen CDU schädigen - nicht der "Kempen". Man darf Ursache und
> Wirkung nicht verwechseln...
>
> Es ehrt Sie, sehr geehrter Herr Auer, wenn Sie versuchen, den Kreisverband
> der CDU Konstanz "sauber" zu halten, wie ich gehört habe, sind Sie ein
> langjähriges Mitglied und haben sich nie etwas zu schulden kommen lassen.
> Leider scheint das in der heutigen Generation der Politiker nicht mehr so
> gefragt zu sein. Wie gesagt - ich bin immer bereit einen konstruktiven
> Vorschlag zu prüfen, aber man sollte nicht glauben, das "Problem Kempen mit
> Aussitzen" zu lösen.
>
> Ich habe in meiner Jugend genügend Exerzitien als ehem. Jesuitenschüler
> erlebt.
>
>
> Ich begrüße Sie.
>
> Heribert Kempen
>
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